Nay und Kawala Bauen und spielen lernen

Kawala & Nay: Die Ur-Flöten der Menschheit: Bauen, stimmen, pflegen

27,90 

Ich weiß man sollte eigene Bücher nicht preisen, aber es ist echt so, dass weltweit kein einziges Buch besteht zum Bauen von Nay und Kawala Flöten. Hier lernst du nicht nur über das Bauen und Stimmen von Nay und Kawala Flöten sondern ein gesamter Kapitel ist dem Stimmen von Bambusflöten allgemein gewidment.

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Beschreibung

Ich spiele und baue Kawala und Nayflöten nun seit fast 40Jahren. Ich habe sie aus Bambus, Schilf, Metall und Ton gebaut, ich habe sie wie meine Vorfahren vor tausenden von Jahren gebaut und wie man es heute tun soll, nämlich die Tradition mit dem Wissen von heute zu entwickeln und zu verbessern. Ohne anmaßend zu sein wage ich es zu sagen, dass nahezu jede Nay oder Kawala-Sorte und Tonlage gespielt und gebaut habe.

Dieses Buch war mir ein Anliegen seit vielen Jahren. Ich will hiermit meine Erfahrungen weitergeben und hoffe somit viele Nay und Kawalaspieler und Flötenbauer im deutschsprachigen Raum zu schaffen. Insbesondere nachdem ich 2011 in Ägypten war und bitter erleben musste, dass die einstige Tradition meiner Vorfahren dem Chaos und Kommerz verfällt. Ich möchte nicht diese Welt verlassen, ohne dass diese Tradition weiter gegeben wird. Hört sich alles sehr dramatisch an, aber ich meine es aufrichtig.

Allerdings habe ich in diesem Buch von Seite 52 bis Seite 80 mit allgemein mit dem Stimmen von Bambusflöten beschäftigt. Und ich habe jedes Detail eingefügt, wie du eine Note um 10-30 Cent höher oder tiefer stimmst, wie du die Flöte von Innen und Außen behandelst, wie du sie bindest und wie du sie pflegst. Ferner glaube ich, dass dieses Buch die einzige Anleitung in Europa überhaupt zum Bauen und Spielen von Nay und Kawala-Flöten ist.

Ich habe dir selbst gezeigt, wie du deine Instrumente zum Bauen von Bambusflöten selbst herstellst.

Meine Freunde sagten mir, ich sei verrückt, all dies preis zu geben und dass ich mir damit selbst Konkurenz schaffe. Wenn es so ist, dann bin ich damit einverstanden, solange die Kunst verbreitet wird.

Als ich das Buch zuerst fertig hatte, hatte ich es nur für die Kawala geschrieben. Wegen der engen Verwandschaft zwischen Kawala und Nay habe ich dann es so erweitert, dass ich im Buch auch die Spielweise, einige Tonleitern und das Bauen der Nay eingefügt habe.