Ich bin stolz Ihnen die neue Shakuhachi
D Nigra & Gold anbieten zu dürfen. Sie ist auf D pentatonisch
gestimmt, ca. 54 cm lang und hat einen Innendurchmesser von ca. 20mm
im Durchschnitt.
Aber was macht diese Shakuhachi so
besonders?
Die meisten kommerziellen Shakuhachis werden dahin
getrimmt einheitlich und gleich auszusehen und von Innen absolut
glatt zu sein. Das hat den einfachen Grund, dass man sich sagt,
wenn einmal die Flöte stimmt, dann kann ich diese beliebig viel
reproduzieren. Deshalb hat z.B. Monty Levenson begonnen die
Innenwände von Shakuhachis mit Lasermessgeräten zu bearbeiten.
So
weit so schön, dabei vergisst man, dass es sich hier um ein
Instrument handelt, welches aus Bambus hergestellt wird, weil gerade
jedes Bambusrohr individuelle Eigenschaften hat. Es ist die
Aufgabe eines Shakuhachibauers diese individuelle Eigenschaften zu
erkennen und zu nutzen.
unbeandelter Bambus Nigra
Mein absolutes Vorbild und Meister des
Shakuhachibauens hat gesagt, dass ein Rohr so lange bearbeitet werden
muss, bis es stimmt und nicht mehr. Das ist meint Leitsatz im
Bambusflötenbau geworden. Schwierig wird es manchmal zu
wissen, wann das Rohr sein Bestes erreicht hat. Mit den Jahren
bekommt man dafür ein Ohr.
Um die Flöte im Endstadium noch
so viel individuelle Eigenschaften wie möglich zu bewahren muss eine
Technik her, welche die Innenwand bei der Innenbehandlung nicht
völlig ändert.
Bislang habe ich es so gehandhabt, dass ich
die Innenwand mehrfach vorsichtig mit schadstoffarmen speziell
gemischten Acryl lackiere. Im Idealfall fülle ich die Flöte
mit verdünntem Lack und lasse diesen austropfen. Andere
Anbieter nutzen dicken lösungsmittelhaltigen Lack, um die Innenwand
spiegelglatt zu machen. Das mag gut aussehen, verändert aber
die Eigenschaften des Klanges und der Flöte zum negativen, da gerade
die gewünschten individuellen Merkmale, des Bambusrohres unter der
dicken Schicht Lack verschwinden. Dünnflüssiger Lack dagegen füllt
die Poren und verdichtet bei gleichzeitiger Klangverfeinerunge ohne
die Innenwandstruktur zu ändern. Den Höhepunkt an Klangqualität
bietet Schellack. Schellack ist ein Naturprodukt welches seit
Jahrhunderten für Instrumentenbau eingesetzt wird. Das Problem beim
Schellack ist, dass man damit die Innenwand eines Bambusrohrs nicht
behandeln kann. Schellack ist fast so dünnflüssig wie Apfelsaft
und trocknet binnen Minuten. Der Farbstrich muss also sitzen, denn
ein Überstreichen würde Klumpen bilden.
Meine neue kombinierte Methode hat die
Lösung gebracht. Ihre Shakuhachi wird nun von Innen zuerst mit
Acryl zwei Mal behandelt. Die letzte Innenbehandlung ist dann mit
Schellack.
Von Aussen wird die Shakuhachi dann
drei Mal mit Schellack überzogen. Die Shakuhachi welche Sie hier
bekommen werden ist etwas besonderes und wird von mir mit viel
Sorgfalt und nicht wenige Jahre Erfahrung gebaut. Von Außen ist die
Shakuhachi mehrfach gebunden. Sie können die
schwarze Bindung oder goldenfarbige Bindung nehmen. Beide sehen edel aus und dienen dem Schutz der Flöte. Bei der goldenfarbigen Bindung, wird erst schwarz gebunden, dann mit Lack diese gefärbt. Sie füllt sich mit dem Lack und quilt auf. Es wird bewußt über die Bindungen lackiert, so dass der Bambus mit dem Lack der Bindungen eine übergehende Einheit darstellt. Der Lack hat minimale Lösungsmittelinhalte, da ich aber selbst kien Lösungsmittel vertrage und ihn nutze ist es im akzeptablen Bereich. Ferner wird danach die Flöte von Außen noch mindestens drei Mal mit Schellack überzogen, so dass der goldenfarbige Lack darunter liegt. Die Bindungsform bitte unten wählen. Wählen Sie nichts, bekommen Sie die schwarze Bindung.
In letzter Zeit hat es mich gepackt und ich habe mal wieder ein paar Shakuachis mit Wurzelenden gebaut. Für alle neuen Shakuhachis gilt, dass ich sie von Innen mit einem neuen noch besseren Stoßfesten und starken Lack aus Acryl überziehe, um dann sie ganz zu füllen und austropfen zu lassen. Von außen bin ich nun auf den Geschmack von Schellack gekommen. Dieser erlaubt einen warmen Glanz und verbessert den Klang unheimlich.
Mit meinem neuen Handy habe ich schnell ein paar Beispielaufnahmen der Shakuhachis gemacht, in Youtube hochgeladen, so dass ich sie hier verknüpfen kann.
Shakuhachi G Nigra
Eine sehr tiefe Shakuhachi mit reichen Klängen. Die versetzten Löcher ermöglichen ein problemloses Greifen der Löcher. Spielergröße sollte mindestens 170 cm sein.
Shakuhachi D aus restauriertem Bambus
Diese Shakuhachi hat mich gelehrt, dass einige Rohre im wahrsten Sinne des Wortes gebändigt werden müssen. Allerdings war es früher so, dass in Ägypten man mich fragte ob ich restaurierte Flöten habe, denn ein Bambus der seine Schwachstelle offenbart und restauriert ist, bricht oder reißt in aller Regel nicht, eher solche Rohre die scheinbar keine Schwachstellen haben.
Shakuhachi C Edel
Diese Shakuhachi auf C hat mich einige Überwindung gekostet. Ich wollte schon immer mal ausprobieren wie es aussieht, wenn man zu Wurzelende hin, den Bambus dunkel beizt. Ich muss sagen, mich hats imponiert. Die Shakuhachi ist perfekt gestimmt und liefert einen hellen offenen Klang.
Shakuhachi D zweiteilig
Diese Shakuhachi hat viel Arbeit gekostet. Ich habe unzählich viele Shakuhachis aus Japan restauriert, weil die Einsteckvorrichtung nach ein zwei Jahren ruiniert war. Mal ist der Lack weg, oder die Bindung auf der Einsteckvorrichtung selbst ist ab. Daher habe ich hier zwei Messingrohre genutzt, welche aufeinander abgestimmt sind und in einander genau passen. Die Shakuhachi hat eine sehr schöne Form und Krümmung und klingt fabelhaft.
Shakuhachi D Höchstklasse
Einmal alle paar Jahre hat man als Shakuhachibauer so ein Bambusrohr in der Hand. Man kann es auch nie voraus wissen, denn die Wurzelenden sind meistens so wild, dass man nicht weiß, was am Ende draus wird. Nun ist sie da! Diese Shakuhachi hat eine der perfektesten konischen Formen für Shakuhachis die ich jemals in der Hand hatte. Dies zeigt sich auch im unheimlich schönen Klang. Ein Summen voll mit dem ganzen Spektrum der Obertöne und die Flöte lässt sich sehr einfach spielen. Klar, hätte ich ein Utaguchi reingebaut, könnte ich die Shakuhachi viel teuerer verkaufen, aber ich werde es nicht tun, denn diese Shakuhachi ist viel zu wertvoll wie sie ist, ich will um keinen Preis diesen Klang ändern. Daher habe ich die Kerbe doppelt gehärtet und kein Utaguchi aus Büffelhorn kann so klingen wie diese Shakuhachi.
Vor drei Wochen bekam ich einen Anruf von einem festen Kunden. Er wollte eine Bansuri, die so tief wie möglich ist. Es dauerte eine Weile, aber dann hatte ich ein geeignetes Bambusrohr.
Nachdem die Flöte bearbeitet war, immerhin 90 cm groß, konnte ich nicht warten, diese von innen zu behandeln und zu spielen. Die Geduld hat sich ausgezahlt, denn der Klang ist fantastisch.
Nun ist die Shakuhachi A endlich zur Perfektion gestimmt. Sie lässt sich einfach spielen und ist bestens gestimmt. Vor allem aber hat sie einen einmaligen Klang.
Was macht diese Shakuhachi so gut?
Die Kerbe (Mundstück) ist an der Membrane von der Bambuskammer gemacht. Dort ist der Bambus am stärksten. Nur ist es in der Regel so, dass man den Schnitt unten so gut wie nie ebenfalls an einer Membrane hat. Bei dieser Shakuhachi war dies der Fall! Es macht die Shakuhachi besonders stark und resistent, da so sie natürlich von unten und oben gestärkt ist.
Darüber hinaus habe ich die Shakuhachi von Innen gut und schadstoffarm behandelt. Ich kann kein Lösungsmittel riechen, daher können Sie davon ausgehen, dass die Flöte nur mit Acryl behandelt ist. Von Aussen ist sie doppelt behandelt von Innen dreifach. Die Wandstärke des Rohres beträgt zwischen 3-5 mm und ist einfach fantastisch.
Die Anblaskerbe ist sehr gut und ebenfalls mit stoß und schlagfesten Acryl getränkt, so dass Sie lange mit dieser Shakuhachi Freude haben werden.
Ich habe soeben eine kleine Aufnahme gemacht, wobei das Mikro probleme hat. Kaufen Sie was Sie hören können. Spielen Sie ein anderes Instrument dazu, Sie werden merken wie gut diese Shakuhachi gestimmt ist.
Vor ca. 12 Wochen hatte ich hier angekündigt, dass ich beabsichtige ein Buch zu Bau der Shakuhachi zu schreiben, falls ich einen Feedback bekomme, dass dies auch gewünscht ist. Acht Kunden und Freunde haben sich zurückgemeldet und mich verstehen lassen, dass es eine gute Idee ist. Nun, soll man ja auch nicht halbe Sachen machen und so habe ich erst einmal das Projekt abgeschlossen, welches ich seit Jahren immer wieder beginne und dann zur Seite lege: Ermittlung Jesus zwischen Bibel und Koran: Und das gemeinsame Evangelium. (ISBN 9783837025323).
Das Buch habe ich vor ca. 20 Jahren begonnen. Hauptthema damals war eigentlich die Kreuzigung Jesus, aber je älter man wird und je mehr man sich entspannt, desto distanzierter kann man die Angelegenheit angehen. Heute, nachdem das Buch dem Verlag eingereicht worden ist und obwohl ich mein Exemplar noch nicht bekommen habe schon käuflich ist (Bei Buch24: Ermittlung Jesus zwischen Bibel und Koran), verstehe ich, dass es nicht nur um die Kreuzigung oder Nicht-Kreuzigung Jesus ging, sondern darum, dass alles eine Quelle hat. Das Thema Jesus, Kreuzigung, Auferstehung, Koran versus oder zusammen mit Bibel, Markus der Evangelist und was dieses Evangelium mit Petrus und Johannes dem Evangelisten zu tun hat; dies sind Themen die mich schon immer begleitet haben. Irgendwann vor etlichen Jahren, ich glaube sogar 1982, habe ich im Vorwort zum Evangelium nach Markus in der katholisch-evangelischen Einheitsübersetzung Stuttgart gelesen, dass das Ende geändert worden ist, weil es nicht gefallen hat. Damals fragte ich mich, wie können die Christen behaupten die Bibel sei Gottes Wort und doch gleichzeitig im Vorwort der Evangelien ein Bekenntnis zur Fälschung haben.
Seit diesem Tag hat mein Ziel dieser Forschung sich dahingehend geändert, dass ich das Ende des Evangeliums rekonstruieren wollte. Dazu nutzte ich eine typisch islamwissenschafltiche Methode, welche leider Gottes heute viele Muslime selbst verlernt haben. Alles was gegen widersprüchig ist, gilt vorerst als nicht gültig, bis anderes bewiesen ist. Als ich dann die Bibel so vornahm, kam ich langsam auf einen Pfad. Noch unheimlicher war die Analyse einiger Koranverse. Denn als ich diese sprachlich analysierte kam ich auf die Erkenntniss, dass dort wo die Kirche sich etwas zur Kreuzigung zusammenreimte, welches nicht in der Bibel steht und dass dort wo die Bibel eindeutig ist, eine sagenhafte Übereinstimmung mit den Versen zur Kreuzigung im Koran besteht. Daher kam der zweite Satz meines Buches "Und das gemeinsame Evangelium".
Für Eure Geduld mit dem Shakuhachi-Bau Buch will ich mich bedanken, ich werde am Juni damit beginnen, denn im Mai erwarten wir Nachwuchs.
Neulich wollte ein Kunde von meinem guten Freund und Meister Mike Prill einer meiner Flöten kaufen. Die Flöte kostete 400 Euro und ich hatte sie gebaut. Gleichzeitig begann der Kunde mir Mails zu schreiben und fragte ob man von Mike Prill überhaupt Shakuhachis kaufen kann. Er fragte mich auch in einer weiteren eMail ob ich die Quelle seiner Shakuhachis bin, was ja zum Teil stimmt.
Jedenfalls meinte dann die Lehrerin und angebliche Meisterin des besagten Kunden, dass die Flöte nicht gut sei, eine gute Flöte müsse über 1000 Dollar kosten!
Ich möchte hier folgende Aussage machen. Ein Preis eines Produktes wird leider Gottes auch mit dem esoterischen "Omm" mittlerweile bestimmt. Es ist wahr! Eine Shakuhachi ist nüchtern gesagt objektiv die Summe von Material und Arbeitsstunden. Dazu kommen natürlich viele Jahre Erfahrung, aber das wars dann auch.
Meine Preise gestalten sich daher durch Material und Stundenlohn. Ich habe unzählige solche Shakuhachis von 1000-2000 Dollar restauriert, und während ich diese Worte schreibe liegt hier eine vor mir, welche ich zu 200 Euro restaurieren soll. Lieber würde ich dem Kunden eine von mir zu diesem Preis geben, als dieses Stück zu restaurieren, es ist soweit verstimmt, dass ich selbst damit erst nach Wochen Übung ein Stück spielen könnte. Aber was tun, das Stück hat 750 Dollar gekostet. Der Kunde hängt am Preis, nicht am Instrument.
Shakuhachis sind hervorragend zum Meditieren und zum Entspannen, sollten aber auch was dem Preis angeht entmystifiziert werden.
Holzrohre aus Peru importieren kann eine ganz schwierige Sache sein. Nach unzähligen Mails hin und her habe ich aus Peru Holzrohere importieren lassen. Mir wurde auch versichert, dass diese 55 cm lang sein werden.
Nach einigen Wochen Verhandlungen und mehrere Word-Dokumente welche meine Maßen bestätigen, werde ich mit 51 cm langen Rohren überrascht. Auf der Frage warum es keine 55 cm waren wie vereinbart bekomme ich keine Antwort.
Fast wäre ich ausgerastet, aber zum Glück habe ich auch 15 Muster-Quenas mir senden lassen. Diese hören sich sehr gut an und kompensieren den Schaden durch die Rohre.