Ich biete Ihnen hier eine wunderbare Kerbflöte. Hören Sie sich als allererstes den Klang der Flöte an:
Hören Sie ein Exemplar hier:
Haben Sie diesen Klang erfasst? Es ist der Klang der Anasazi Kerbflöte welche vor fast 2000 Jahren in Nordamerika gespielt worden ist und erst am Anfang des 20 Jahrhunderts in dem Prayer Rock District von Arizona wieder entdeckt woren ist. Zur Geschichte der Anasazi Kerbflöte mehr unten.
Nun zur Spielweise der Flöte:
Die Urform der Flöte hatte sechs Löcher. Sie sehen hier nur 5, weil ich das sechste Loch als Dauenloch gemacht habe, um die Löcher einfacher schließen zu können.
Die Flöte ist exakt wie die archaische Anasazi gestimmt, welche im Arizona State Museum liegt. Bb, C, C#, D, F, G, A
Die Flöte ist einfach in zwei Oktaven Bespielbar. In de Hörexemplar habe ich mit dem rechten Mittelfinger, das zweite Loch (von unten) durchgehend geschlossen gehalten, ebenso das Daumenloch.
Das Spielen der Flöte braucht anfangs ein wenig Üben, ist aber kann man durchaus schnell lernen.
Die Flöte muss ähnlich wie bei einer Shakuhachi angelegt werden, so dass der Kinn und die Oberlippe fast die gesamte obere Seite luftdicht schließt.
Nur bei der Kerbe soll die Luft anstoßen, genau genommen geteilt werden. Dadurch wird der Klang erzeugt. Die Finger so wie im Bild oben reichts auflegen.
Man spielt auf zwei Registern (Oktaven). Das erste Register wird durch einen sanfteren Luftstrahl als das zweite gespielt. Dazu muss man nicht stärker blasen, sondern lediglich den Luftstrahl enger machen.
Hier zwei erklärende Bilder:
| Erstes Register |
Zweites Register |
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| Hier sanft anblasen |
Hier die Lippen etwas zusammenziehen und die Luft wird stärker |
Hier noch einige Bilder:

Das Daumenloch

Die oberen Löcher
Zur Geschichte der Anasazi Kerbflöte
1931 fand eine Expedition unter der Leitung von Earl H. Morris zu den "Prayer Rock district" in Arizona. Unter den vielen Funden waren einige hölzerne Flöten welche auf das siebente Jahrhundert n. Chrs. datiert werden können. Die Flöten liegen heute im Arizona State Museum. Clint Gloss erforschte diese Flöten auf neue im August 2002 und ihm ist zu verdanken, dass die Anasazi Kerbflöte und Datails von der Expedition von Morris heute normalsterblichen Bürgern zuränglich sind.
Zwei der Flöten welche durch Morris entdeckt worden sind, sind nicht nur in einem hervorragendem Zustand, sondern konnten sogar gespielt werden. Zwei weitere Flöten wurden restauriert.
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Die Tonerzeugung:Am Mundstück ist die Flöte rundum wie die ägyptische Nay angeschliffen und an einer Kante etwas flach geschliffen wie bei der Shakuhachi. Dies lässt ohne jeglichen Zweifel die Aussage zu, dass die Flöte wenn auch einer Nay ähnlicher eher gerade wie eine Shakuhachi angelegt wurde. Es sit faszinierend diesen Zwitter zwischen Nay und Shakuhachi zu entdecken. Als Nayspieler und Shakuhachispieler ist mir die Verwandschaft beider Flöten durchaus bekannt, der Übergang von der Nay zur Shakuhachi mit dem Zwischenstopp in China oder Indien konnte bisher noch nie definitiv festgestellt werden. Nun stelle ich fest, dass die Urbewohner Amerikas eine Flöte spielten, welche ebenfalls einen noch viel näheren Bezug zur ägyptischen Nay aufweist.
Von dem her musste ich diese Flöte auch bauen. Und der Klant hat mich umgeworfen.
Die Flöte welche ich Ihnen hier anbiete spielt die Notenfolge der Flöte Nr. A-13994-B, welche B.M. Makkegard im Arizona State Museum spielen durfte und dessen Notenreihe veröffentlicht hat.
- Bb (Alle Löcher geschlossen)
- C (Tiefstes Fingerloch geöffnet)
- C# (Zwei Löcher offen)
- D (Drei Löcher offen)
- F (Vier Löcher offen)
- G (Fünf Löcher offen)
- A (Alle Löcher offen)
* Das obige Bild der archaischen Flöten ist verlinkt von der Website von Clint Goss
Liebe Freunde,
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